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Mrz
26

Wir bleiben dabei!

 

Die letzten Monate waren kalt, sich draußen bewegen zwar noch ok, aber auf dem Brett, das die Welt bedeutet? Nur Semi-spaßig bei unter 0 Grad. In jugendlichen Jahren wurden zwei, drei Hoodies übergezogen und ab… Mit 30+ ist man bequemer geworden. “Ey die Knochen tun auch weh dann…” Hatte Bianka auch daran gedacht als sie Männer über 25 in ihrem Artikel (Artikel?) ”Erwachsene Männer, die Skateboard fahren: Steig ab, Mann!” zum Fussball, “Bäume klettern” oder “schnelle Autos fahren” aufforderte.

Vielleicht hat sie sich ja Sorgen gemacht das wir auch bald mal beim Orthopäden vorstellig werden müssen. Ich weiß nicht so recht. Wenn man runter fällt tut es doch weh, Pressbälle können Knochen knacken und schnelle Autos fahren ist doch auch blöd. Während Frau Echtermeyer also einen der größten Shitstorms auslöste, (Brigittes Stellungnahme) planten wir einach mal den nächsten Trip. Sonne. Warm. N paar Tage frei und genau…skateboard fahren und ausserdem den 30ten des Letzten der Bande gebührend zu zelebrieren.

Düsseldorf – Barcelona, n kurzer Trip im Vergleich zu den letzten Monaten. Einchecken, das Skateboard im Handgepäck, nicht mal mehr den Perso zeigen, aussteigen, Mietwagen checken, Bier kaufen und Spass haben.

Tarragona ist das Ziel. Strandhaus, ne gute Stunde fahrt, das ist zu machen bei der Aussicht nach Sonne im Winter und entspannten 15 Grad. Aber erstmal nicht. 2 Tage Dauerregen, aber dafür häusliche Bierkunst gepaart mit diversem Schund und Game-of-Skate in der Garage. Warten auf den nächsten Tag…

Vivian tobte sich aus und bescherte Mittelmeerwellen von 5 Metern Höhe, aber auch wunderbaren Sonnenschein, denn die Wolken zogen weiter gen Norden. Also raus an die Luft um zu spielen, zu schwitzen, den Geruch der letzten Nächte übertünchen, aber mit einem stetigen Lächeln im Gesicht zum schrägen Pony.

Nach 25 Jahren Fussball spielen sind die Knochen kaputt, es wird bei Wurst und Bier am Platz gefachsimpelt; früher konnte ich besser klettern, die Bäume trugen meine damaligen 37 kg auch noch und schnelle Autos? Ne. Diese Dinge hätten mir auch niemals so viele Türen geöffnet wie mein Skateboard –  (Skaten ist überall)  – Darum bleibe ich dabei!

Feb
24

Schattenspielerei

Schattenspiel in Sao Paulo

Schattenspiel in Sao Paulo

Mit seiner GrimmePreis gekrönten Seite reisedepesche.de hat Johannes angefangen, mit reisedepeschen.de geht es weiter. Schattenspiele – Reiserfahrungen einmal anders?

www.reisedepeschen.de

 Reisedepeschen bei Spiegel Online

Nov
11

Warum in die Ferne schweifen?

Bei Goethe heißt es: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah…“

jungle

Frank Goosen beschreibt es kurz und bündig: „Woanders ist auch scheiße.“

Ja warum eigentlich in die Ferne schweifen?

Weil es wahnsinnig spannend ist andere Kulturen kennenzulernen, interessante Menschen zu treffen und nun ein Teil ihrer Lebensgeschichte zu sein, schließlich kreuzten sich die Bahnen nur durch eine weitere Reise. Neue Speisen zu probieren, sich immer auf Neues einzulassen, zu lernen was ein Leben auf der anderen Seite der Welt bedeutet, einfach offener für vieles zu sein und zu lernen mit neuen Lebenssituationen umzugehen.

 

So jongliere ich in den letzten Monaten mit meiner Zeit. Zwischen Land und Großstadt, zwischen Frankfurt und Shanghai, zwischen Mumbai und Johannesburg, zwischen Sao Paulo und dem Ruhrpott. Anders als zu Zeiten der „großen Reise“ maloche ich aber jetzt in diesen Städten, habe die Ehre Hobby und Beruf verbinden zu dürfen.

Hin und wieder treffe ich gestrandete Backpacker-Seelen an einem Flughafen, sind doch so viele auf der großen Suche, interessiere mich für deren Routen, deren Geschichten. Nach ein paar gemeinsamen Zigaretten und dem Tausch von Reiseanektdoten, beneide ich den anschließenden Gang, mit Rucksack und Lonely Planet bewaffnet, zum lokalen Überlandbus aber nicht.

 

 

Ich schmeiß mich ins Taxi oder fahre mit dem Hochgeschwindigkeitszug in die Stadt, schlafe in Hotelbetten ein und freue mich mehr darauf mit meiner Liebsten am nächsten Sonntag durch den Mischwald des Münsterlandes zu wandern, oder mit Freunden die nächste Skateboardsession einzuläuten, als in Laos mit „Bed Bugs“ zu kämpfen.

Die letzten Jahre haben mich geprägt, die „große Reise“ lehrte mich, Reisefreundschaften prägten, Freiheit und Sehnsucht…

 

„Woanders ist auch scheiße!“, aber überall schön, wenn man versteht, daß Glück im Inneren entsteht.

 

Bilder aus 7 Monaten – Shanghai, Johannesburg, Reken und Borken, Eindhoven, Sao Paulo, Hamburg, Haltern am See, Essen und Duisburg, den Azoren, Mallorca, Den Haag, sowie irgendwo über Sibirien und dem Atlantik, über den Alpen und in Vadodara, Indien…

 

 

 

 

Mrz
07

“Boah weißte noch wie wir da an der Theke….”

“Boah weisste noch wie wir da damals an der Theke? Mein Gott wat haben wir dat da klappen lassen!” Ja und ob ich mich erinnere. Sind wir denn nun schon so alt das man schon sagt: “Dat waren noch Zeiten…” In Sachen unseres heimischen Tanzlokals “Old Daddy” auf jeden Fall. Ganze Generationen können sich auf irgendeine Art und Weise mit diesem Namen identifizieren, so auch meine. Gibt es jemanden um die 30 aus Haltern am See, der nicht mindestens 1mal hier drin war? 1967 hat es aufgemacht, ein kleines Lokal in der Innenstadt Haltern am Sees, irgendwann der Umzug an den Stadtrand, dann nach ein paar Jahren wurde aus einer Halle, 4 große Diskotheken. Jaa Junge, Großraumdissen waren schön im kommen.

Halle 1, aber nur noch zur Hälfte...

Halle 1, aber nur noch zur Hälfte...

So ziemlich genau 20 Jahre ist es wohl her; Rosenmontag war ich das erste mal im “Daddy”. Man feierte schon Nachmittags und musste dann aber auch abends wieder raus, als “Blag”… Dann, 2-3 Jahre später war nicht nur ich ein Stammgast…

Da stand mal das DJ Häuschen...auch inner "1"!

Da stand mal das DJ Häuschen...auch inner "1"!

“Irgend n Arsch haste doch immer getroffen mit dem de dann n Bierchen tun konntest!”. Genauso war es. Egal ob mit Freunden oder alleine. Von Donnerstag über Freitag bis Samstag war es klar. Ab in “Schuppen”!

Und hier war die kleine Sofaecke in der es ab und an sehr "gemütlich" wurde...

Und hier war die kleine Sofaecke in der es ab und an sehr "gemütlich" wurde...

Es kam die Zeit an denen die “Halle 1″ aus allen Nähten platzte. Am Samstag Abend war nix mehr zu retten. Voll war es! Die Black Music Halle, die Schlagerhalle oder auch das Angel für die Fraktion der schwarzen Mäntel, wurden nur ab und zu angesteuert und mal “ne Runde” zu machen. Meistens hieß es aber: “Ey lass uns inner 1, oben anner Theke treffen!”

Gang zum Pott!

Gang zum Pott!

Eingang!

Eingang!

Rialtoglas im Haufen...

Rialtoglas im Haufen...

Irgendwann hab ich dann mal für n paar Jahre den Platz gewechselt, ab hinter die Theke. Natürlich “oben inner 1″. Spass hats gemacht, nicht nur mir sondern auch den Bekannten die von nun an auch ab und an mal verbilligte Drinks konsumierten…

Oben inner 1
Oben inner 1

Es war aber nicht immer nur friedlich und freundschaftlich. Ab und an gabs auchmal ne kleine Rangelei ums Pils oder Fräulein vor der Theke. Meine Erinnerung zeigt mir soeben einen Kumpel auf, der nicht ganz unachtsam nach einem Fausthieb rückwärts vom Barhocker ging und nach dem aufstehen noch sein komplettes Glas Bier in der Hand hielt. Kein Tropfen verschüttet. So setzt man Prioritäten. Manch ein Gast versuchte auch mal die ein oder andere Flasche Schnaps zu klauen und schaute dann bei ertappter Tat nur blöd: “Ich hab da nicht den Wodka unterm T-Shirt…Dat is…Äh…” (O-Ton bekomm ich nicht mehr hin, aber ich glaub Einer müsste sich noch gut erinnern…) – Wenns nicht mehr selbst zu lösen war gabs dann noch die “Rambo-Schelle”. Klingel drücken und die Rausschmeißer verteilten dann Schellen…

Ramboglocke

Ramboglocke

Inventurliste am Ende der Nacht....

Inventurliste am Ende der Nacht....

Trauergang am Rand der Tanzfläche inner 1...

Trauergang am Rand der Tanzfläche inner 1...

Ach ja, die 1...

Ach ja, die 1...

Irgendwann wars dann vorbei. Die “Generation Daddy” verlagerte Prioritäten, man zog weg, man gründete Familien, hatte eher Lust auf Essen und Kino, vielleicht auch mal Partys zu Hause, die Zeit der “Disko-Disko” schien am End. Ein kleines Revival wurde vor 3 Jahren nochmal eingeläutet, man traf sich ein letztes mal, der Laden platzte aus allen Nähten, man schwelgte in Erinnerungen und hatte noch einmal das “Daddy” Gefühl.

Ein letztes Bier an der Theke des Cafés?!

Ein letztes Bier an der Theke des Cafés?!

Ein letzter Gang über die Tanzfläche, dann ist aber auch gut gewesen...

Ein letzter Gang über die Tanzfläche, dann ist aber auch gut gewesen...

Seitdem ist es still geworden ums Daddy, vor ein paar Wochen rückten die Bagger an, noch eine Woche und unser damaliges, zweites Wohnzimmer steht nicht mehr. Ob die heutige Halteraner Jugend soviel Spass in dem neu entstehenden EDEKA Markt haben wird, wie wir damals im Daddy, ist allerdings fraglich…

NACHTRAG: Dank an André der damals schon mit seiner Kamera unterwegs war und ständig Bilderkes geknipst hat. Diese sind aus 2005, gen Ende des Daddys…

Unten inner 1, ganz klar...

Unten inner 1, ganz klar...

Auch unten inner 1 und voll!

Auch unten inner 1 und voll!

 

Feb
01

Et gibt Schnee satt!

Über Monate nichts mehr reingetan… Woran lags? Faulheit oder gedacht ich würde das Ding hier einfach einstampfen. Es kamen Nachfragen… Mmmh. Also weiter gehts in abgespeckter Form, denn Stoff genug wäre dagewesen. Ich denke da an die Feiertage und das exzessive Gelage an Silvester – He-Man vs. Skeletor gaben sich die Ehre.. Den Abschied von Brett, dem Freak ausm Outback, oder den Abschied von Günter & Silvia, meinen Lieblingswirten… Aber nun! Austria lud ein, das heisst Steff und Waltraud, Reisebekanntschaften aus Thailand. Also wurde das Board gewachst, die Tasche gepackt und ein Mannheim-Umweg eingeplant. Johannes, mein Reisefreund aus Indonesien, besiegelte meinem Besuch mit einigen Getränken, leckerer Nahrung am Abend und ner anschließenden Party seines neuen Kunden. Irgend so nem Modelabel… Und es wurde gelabert was das Zeug hält… “Weisste noch da….und da…. und Sumatra…und das Hähnchen in Satun..und überhaupt…” Schön wars… ja, ja….

Die Jungs sind dann noch in die gebuchte Murmelalm nach Königsleiten gekommen und ab geht die Post bei perfektesten Bedingungen. Schnee satt, Sonne satt, nicht allzu viel los auf den Pisten. Dieter Thomas Kuhn und Costa Cordalis geben sich die Klinke in die Hand… Was will man mehr? Meer?

...überm Hochnebel...Königsleiten Gipfel...

...überm Hochnebel...Königsleiten Gipfel...

...Steff - unreal...

...Steff - unreal...

...Crew...

...Crew...

...ohne...

...ohne...

Zu Essen gibbet natürlich auch…und das nicht zu knapp!

...Schnitzeljagd...

...Schnitzeljagd...

Und Trinken? Na ja…

...Zapfhals...

...Zapfhals...

Nov
19

Schichtwechsel!


“Long time no see…” war der Satz den ich zum letzten mal im Süden Thailands gehört habe. Nach 4 Monaten bin ich damals wieder im Guesthouse No.7 aufgeschlagen um mich mit Johannes zu treffen und diese Worte waren die ersten die ich von der netten Empfangsdame zu hören bekam. Danach gings dann bekanntlicherweise runter und ab nach Sumatra…. aber alles Geschichte nun – gehts weiter… Nach ner ordentlichen Eingewöhnungsphase in Deutschland gings natürlich auchmal direkt quer durch den Ruhrpott um Freunde in Düsseldorf und ne Familienbande in Bonn zu treffen. Während ich so in der RE2 sitz, Essen und Duisburg an mir vorbei ziehen und ich auf mein Brett schaue, dass auf jeden Fall die Welt bedeutet, kann ich et mir nicht mehr verkneifen… “Moin Ruhrpott, long time no see…”

Suchbild

Suchbild

men at work

men at work

Duisburgkidz

Duisburgkidz

DU-HO CHfeld Skatepark

DU-HO CHfeld Skatepark

Okt
06

Die ersten Tage sind gezählt…

Sonne im wunderschönen Wendland

Sonne im wunderschönen Wendland

Was hatte ich ein Glück mit dem Wetter! Raus aus der Sonne, ab in die Sonne. Ja, Wetter…ist ja auch gut heute! Egal. Die ersten Wochen in Deutschland liegen nun hinter mir, genau wie die erste Deutschlandtournee um Freunde und Familie wieder zu sehen… “Wo fängt man an und wo hört man auf? Gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu bringen, aber ich bleib ja noch ein wenig. Am besten einfach erstmal treiben lassen und so tun als würde man immer noch auf Reise sein…” Ich habe meine Tasche nun ausgepackt, einen ersten Unterschlupf bei meinem guten Freund Jakob gefunden und denke an Kambodscha und dem gemütlichsten Zimmer meiner Reise während ich auf die schöne, aber nun verregnete Innenstadt Haltern am See´s schaue und noch einen abschliessenden Artikel zum Thema Reisen schreiben möchte, bevor ich mich anderen Themen widmen werde. Au ja, der Blog wird nicht stillgelegt. Weiter gehts immer!

Meine 15 “alltime favorite” Reisetips! 

1. Ein Bettsack schafft Erholung! Reise mit einem Schlafsackinlett oder besser noch mit einem ein wenig grösser genähten Bettsack aus leichtem Stoff. (so in 2.5m x 1.2m). Manchmal will man nicht wirklich direkt auf der Matratze liegen und vor allem in Asien gibt es selten bis nie ein Bettlaken zum zudecken. Klar es ist warm dort, aber dennoch sind dir neidische Blicke sicher. Johannes tat mir manches mal leid, als er sich in Sumatra unter sein kleines Handtuch lümmeln musste…

Brandungslücken Hamburch

Brandungslücken Hamburch

2. Trinke viel und vor allem Bier! In den tropischen Regionen schwitz man wie Hulle und hat einfach den ständigen Bedarf den Flüssigkeitshaushalt auf Trab zu halten. 3-4 Liter müssen täglich rein und davon kann ruhig 1/3 einheimisches Bier sein. Hilft nicht nur gegen die Dehydrierung, auch schafft es einen Beitrag zur Geselligkeit und wirkt entgegengesetzt zur “facebook-Vereinsamung”.

Preussen Münster Bier in Deutschlandfarben. Und das in Costa Rica...

Preußen Münster Bier in Deutschlandfarben. Und das in Costa Rica...

3. Esse lokales Essen! Scharfer Mangosalat in Thailand der einem fast die Fresse wegbrennt, die besten Sate-Spiesse mit Erdnusspaste in Indonesien, Quesadillas mit Käseklumpen im Bauch in Mexico oder gutes Pollo Frito überall auf der Welt. Gebe dein Geld für lokales Essen aus und vermeide wenn möglich die Fast-Food Ketten. Die Einheimischen haben da weniger von und Du auch, da der Chesseburger von McD eh auf der ganzen Welt gleich schmeckt. Manchmal brauch man es, z.B. wenn man über Tage nur trockene Kartoffeln und Reis bekommen hat…

4. Pack Nüsse oder Studentenfutter ins Handgepäck! Die Busfahrt wird mit 8 Stunden angegeben, nach 14 Stunden steige ich in Kambodscha aus dem Bus. Der Grenzübertritt von Laos hat länger gedauert, der Bus hat nen Schaden der mittem im Busch binnen 3 Stunden behoben wird usw. Keine Nahrung in Sicht. Ne Hand voll Nüsse oder besser noch Studentenfutter schafft Abhilfe! Auch lokale Mitfahrer freuen sich über ein paar Nüsse als nette Geste…

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5. Ich packe meinen Koffer und nehme neben einer Ersatzzahnbürste auch noch 10 T-Shirts mit! Ich habe viele Rucksäcke gesehen die so gepackt waren… Die Frage ist: Warum? Packe leicht ist meine Aufforderung. Kein Mensch braucht für einen normalen Trip Wanderschuhe oder Trekkinghosen. Die normalen Wege sind gut ausgebaut und ich hab noch alles in Turnschuhe oder Flip-Flops gemeistert. T-Shirts, Unterwäsche, Cremes, Zahnbürsten, Schlappen, Seife…. Man soll es kaum glauben, aber auch das gibt es alles am anderen Ende der Welt zu kaufen und dazu sogar noch billiger…

Schnapsschrankinspektion im neuen Heim...

Whiskeyschrankinspektion in meiner neuen Bleibe!

6. Laufe! Gehe Umwege! Gehe spazieren! Laufe einfach durch die Gegend und verzichte auf Bus, Bahn und Taxi wenn möglich und lauf einfach mal n paar Kilometer. Es lohnt sich mal n Fussweg in kauf zu nehmen, gibts doch überall so viel zu sehen und entdecken wenn man einfach mal entschleunigt reist.

bahnfahren...

bahnfahren...

7. Hab keine Angst! Es gibt Reisende die sich vor allem in Mittelamerika nur zwischen 11 – 17 Uhr aus dem Hotel trauen. Die Angst vorm Bullemann ist einfach zu groß. Alle reden von “Ich hab gehört das da mal das und das und der und der ausgeraubt wurde…” Dat is kokolores! Stille Post lässt grüßen und wenn Du wirklich zuviel Schiss da hast, dann fahr nicht hin. Du verpasst das meiste wenn du dich nicht nach Punkt 6 bewegen kannst.

8. Sei dir deiner Umgebung bewusst! Punkt 6 und 7 funktionieren einfach am besten wenn man sich der Umgebung in der man sich bewegt bewusst ist. Präge Dir einfach mal die wichtigsten Orientierungspunkte auf dem Stadtplan oder der Landkarte ein und auf gehts. Wenn du dich verläufst, laufe weiter und bleib nicht stehen. Geh einmal um den Block oder verschwinde kurz in einen Laden um dich gegebenfalls neu zu orientieren. Nichts wirkt anziehender auf Halunken als ein Tourist der mitten auf der Kreuzung steht, mit nem Lonely Planet bewaffnet, orientierungslos. Weiter mit 9.

9. Höre nicht auf den Lonely Planet! Es sei denn Du möchtest überall da hin, wo vor und mit dir schon 1000000 andere  waren. Er hilft um einen ersten Überblick über das Land oder eine neue Stadt zu bekommen, jedoch findet man schöne Hotels, die weniger überlaufen sind ausserhalb des Lonely Planets. Abseits der LP Routen lässt es sich auch ganz hervorragend reisen!

checken

Technikkrüppel

10. Änder nichts an deinem Stil! In Thailand mit Fischerhosen rumrennen, dann noch mit weitem Gewand bewaffnet durch den Busch in Laos, in Indiotracht durch Guatemala, barfuss! Nichts sieht bescheuerter aus und die Einheimischen lachen sich meistens nur schlapp darüber. Wenn du dich mit ihnen verbunden fühlst, zeige es durch Punkt 2 und 3, nicht durch Trachten!

Wurstbude bei Nacht!

Wurstbude bei Nacht!

11. Wenn Du Zeit hast reise langsam! Du erlebst einfach mehr und erfährst mehr über das Leben in den Städten, Dörfern und Ländern dieser Welt wenn Du einfach mal an einem Ort bleibst. Orte die auf den ersten Blick trist erscheinen, ja sogar schäbig, entwickeln oftmals auf den zweiten Blick ihren eigenen Charme und zaubern einem ein Grinsen ins Gesicht. Lass Dir Zeit und gib den Orten Zeit. Alles entwickelt sich. Hetzen von Attraktion zu Attraktion schafft zwar einen guten Überblick, aber keinerlei Nähe zum wahren Leben in dem jeweiligen Land.

12. Mache Back-Ups! Ich glaub ich muss keinem mehr erzählen wie schlimm es ist seine Fotos zu verlieren. Ein Back Up vom Computer auf eine externe Festplatte reicht leider nicht aus wie ich gemerkt habe. Speicher wichtige Sachen noch auf SD Karten und trage sie bei deinem Pass oder brenne Bilder auf CD und schicke sie heim oder lade alles hoch ins Netz.

Kein Alk in Hamburgs Bahnen mehr...

Jetzt auch kein Alk mehr in Hamburgs Bahnen...

13. Eincremen! Jungs und Mädels! Hautkrebs lauert an jeder Ecke je weiter man Richtung Süden reist. Und ja, selbst bei Bewölkung gibts Sonnenbrand. (nicht wahr Pinki?) Also Tagsüber mit mindestens nem 30er LSF arbeiten. Nivea oder ähnliches reicht sogar aus um sich mal abends nach der kalten Dusche n bisschen Elastizität in die gespannte Fresse zu zaubern. Und auch die gibts überall!

United aufm Lieblingsspielplatz!

United aufm Lieblingsspielplatz!

Up auffer Rollerbahn!

Up auffer Rollerbahn!

14. Ungeziefer, oder was macht man gegen Moskitos, Bettwanzen und Sandfliegen! Vergesst Sprays aus Europa. Die helfen alle nicht. Vor Ort kaufen heißt die Devise. OFF Family mit mindestens 15% DEET hilft am besten gegen Moskitos. Darf man leider nicht mehr in Deutschland kaufen, daher: Ab in den Urlaub und da kaufen. Hört man auf den Backpackerfunk und die “Bed Bugs” verseuchten Hostels, meiden! Hat man mal Stiche, nicht kratzen sonder mit Cortison und Antibiotikacreme bearbeiten. Bed Bugs sind feinde! Auch ruhig mal die Matratze im Hostel auf kleine, schwarze Krümmel checken und bei Anzeichen wechseln. Ist das nicht möglich weil es nichts anderes zum schlafen gibt, einpacken in Punkt 1! Und Sandfliegen? Kannste fast nix gegen machen weil man die erst zu spät bemerkt. Nix hilft, nur meiden und in Bewegung bleiben! Obacht vor diesen Biestern ist geboten, weil unsere hygieneverwöhnten damit gar nicht umgehen können. Aber auch hier gilt: Man gewöhnt sich dran…

Keine Schanze aufn Platz bei lauer Nacht!

Keine Schanze aufn Platz bei lauer Nacht!

15. Pack n wifi Tool ein! wifi ist so verbreitet wie Coca Cola. Kein Scheiss, aber auch im letzten Winkel hat die Technik derweil ihre Heimat gefunden und selbst in West-Timor gibts wifi, aber kein Internet Cafe. Mal eben EmailS checken, mal eben den nächsten Flug buchen, den Fahrplan für Boot und Bahn checken, Skypen, alles kein Problem mit seinem eigenen wifi Handheld oder Netbook. Ich gestehe, es darf keine Überhand nehmen da es dem eigentlichen Reisen schadet, aber praktisch ist es trotzdem.

Bluntslide-shove it off am Bunkerpark

Bluntslide-shove it off am Bunkerpark

Sep
20

Back on track madames et monsieurs…

Gewiß bliess hier der Wind immer so in die Baumwipfel, dass sie aufrauschten, strich durch die Staemme, raschelte schleifend im Laub… Sie empfanden: Abschied. Sie mußten fort. Leises Trauern… noch einmal zogen sie die reine Luft ein. Abschied. Eine neue Etappe. Aber diese haben wir gelebt…*

Back in Germanien - 'Schock schwere Not'

Back in Germanien - 'Schock schwere Not'

Ein Ende wird nicht nur fuer mich ein neuer Anfang sein und nicht nur ich bin gespannt wo mich die naechste Reise hintreiben wird… Aber was ist eigentlich eine Reise und wann oder wo endet sie?

Ich musste es tun! Eines der ersten Essen in Deutschland! Kartoffelsalat und Wuerste! Yes!

Ich musste es tun! Eines der ersten Essen in Deutschland! Kartoffelsalat und Wuerste! Yes!

*Kurt Tucholsky, Rheinsberg

 

 

Sep
15

Pa-na-ma-na…

Der Baer findet angeln ganz toll! So sitzt er eines Tages am Fluss und fischt ne Kiste aus dem Fluss. “Panama” steht da drauf und die Kiste riecht nach Bananen. Er ueberzeugt seinen besten Freund das es in Panama einfach toll sein muss weil es da ja ueberall nach Bananen riecht. Einen Tag spaeter machen der Baer und die Tigerente sich aufn Weg… So ungefaehr hab ich das noch in Erinnerung…

Es gibt Staedte, Orte, Laender die ich nur aufgrund des Names bereisen moechte und auch bereist habe – die mir in Erinnerung bleiben werden… Warum musste ich ueber Sylvester unbedingt nach Vientiane, Johannes und ich fanden Sumba hoert sich toll an und waren einen Tag spaeter da. Pai, Sugar City, Flores in Guatemala, Islas des Maiz und nun Panama. Ich kanns nich erklaeren, is einfach so. Erinnerungen die ich nun immer in mir tragen werde haben mir diese Plaetze geschenkt. Ohne die Freunde, die mit mir diese Platze bereisten und vor allem ohne die Menschen, die ich an diesen Orten kennelernte, waere aber alles nur halb so schoen gewesen… Aber wie schoen ist es denn jetzt in Panama? Mal nachkuckn, wat?!

Und ob ich eine davon kaufen musste!

Pyromanie - Und ob ich eine davon kaufen musste!

Panama riecht erstmal nicht nach Bananen. Eher nach Platanos, den Kochbananen, Haehnchen und Fritierfett. Die vier-spuriege Strasse, die von Costa Rica ueber die Grenze fuehrt, ist fast leer und erinnert mich an die Abzweigung “Wulfen-Barkenberg” auf der B58. Dann kommen zerfallene Haeuser, Buschwerk, einige Palmen, ab und zu ein paar Wellblechhuetten und David, die zweitgroesste Stadt Panamas. David beruhigt mich, es geht gelassener zu als ich erwartet habe und Panama wird schoener. Ich schlender durch die Gegend, stell mein Rucksack unter, da es wieder mal regent wie Sau und trinke nen frischen Maracujasaft. Spaeter finde ich mich in aeusserst netter Gesellschaft wieder, um mit anderen Reisenden auf die erste Station in Panama anzustossen. Und dieses mal wird nicht nur Haehnchen gegessen, sondern auch mal nen Cock-Fight gesehen. Brutal, aber so is Leben…

Fuetze, Junge!

Fuetze, Junge!

Accessoires...

Accessoires...

Cock-Fight Arena...

Cock-Fight Arena...

Waffen werden angelegt...

Waffen werden angelegt...

Und uff jeht et...

Uff jeht et...

Le coq est mort. Einer zumindest!

Le coq est mort. Einer zumindest!

Einer der besten Huehnergrills meiner Reise! (Nein, Satun war besser!)

Einer der besten Huehnergrills meiner Reise! (Nein, Satun war besser!)

Tigerente am Start!

Tigerente am Start!

Die Luft ist nicht mehr so drueckend heiss als ich in den Bergen ankomme. Ein schwerer Regenschleier haengt in den Gipfeln rund um Boquete.  Die Sonne laesst sich kurz blicken, der Fluss direkt hinter meinem Zimmer plaetschert vertraeumt dahin, glitzert silbern und ich geniesse die Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem Ruecken von Venom, meinem Gaul. Es geht weiter bergauf, dann blicke ich auf den 45 Kilometer entfernten Pazifik, der Ausblick ist atemberaubend und auch Venom bleibt stehen und macht rein gar nichts mehr ausser atmen und staunen. Tatsache. Panama ist schoen… und die wilden Orangen schmecken!

 

Inne Berge...

Inne Berge...

Kaltes, klares Wasser...

Kaltes, klares Wasser...

Ab nach oben. Aber nix mit wandern fuer mich...

Ab nach oben. Aber nix mit wandern fuer mich...

Jau.

Jau.

Venom & icke

Venom & icke

Schublade meines Bettnachbarn im Hostal. Schmeckt!

Schublade meines Bettnachbarn im Hostal. "Mach ma n Russen!"

Auch hier. Ente ist dabei...

Auch hier. Ente ist dabei...

Ab an Strand!

“Die Isla Cioba diente bis 2004 als Gefangeneninsel, die Gewaesser drumherum sind somit so gut wie unberuehrt und das marine Leben wundervoll…” Das lese ich im Netz und sitz nen Tag spaeter im Bus nach Santa Catalina. Mueckenplagen die ich vorher schon hatte sind einen Scheiss gegen das was mich hier erwartet. Sandfliegen und Mosquitos en mas. Meine Fuesse sind zerstochen und ich fluechte unter Wasser. Mein neuer Tauchschein wird genutzt und erste Erfahrungen mit Stroemungstauchen im Pazifik gemacht. Ein Schwarm Baracudas zieht Kreise ueber uns, Riffhaie ruhen sanft auf weissem Grund, Froschfische und Schildkroeten schauen zu wie wir weiter gegen die Stroemung ankaempfen, zwei Tuemmler ziehen an uns vorbei und mir kommt es vor als lachen sie scheisse, eine einsame Insel laedt zur Mittagspause ein und ein Wal gibt sich die Ehre und taucht direkt neben unserm Boot ab. Er winkt noch mit der Schwanzflosse und ich sag danke. Frueh morgens galoppiere ich an einsamen Straenden entlang liege Nachmittags im Buch versunken in ner Haengematte mit Blick auf die kommende Flut und weiche mittlerweile automatisch der Vorgelspinne aus die langsam ueber den Schotterweg krabbeld.  Kein Motorengeraeusch weit und breit. Panama ist sehr schoen!

Schaebbich hier!

Schaebbich hier!

...

...

Zu warm!

Boah wat warm!

...gegen Abend vor der Haustuer...

...gegen Abend vor der Haustuer...

Sunrise

Sunrise

Neues Pferd, neues Glueck...

Neues Pferd, neues Glueck...

Strandgang

Strandgang

Schattenwurf

Schattenwurf

Freddy gibt nen Kochkurs fuer die einheimischen Kids! Und ohne Scheiss? Man kocht mir mein Leibgericht: Koenigsberger Klopse!

Freddy gibt nen Kochkurs fuer die einheimischen Kids! Und ohne Scheiss, man kocht mir mein Leibgericht: Koenigsberger Klopse!

Und dann kommt Panama City… Nach ner gemuetlichen Busfahrt steige ich in Albrook aus und befinde mich direkt in der groessten Mall die ich jeh gesehen habe. Centro ist ein Witz dagegen, die Malls in Kuala Lumpur koennen aber mithalten. Ich weiss jetzt wo das Geld bleibt was Panama mit ihrem Kanal einnimmt. Eine einzige Durchfahrt durch diesen Kanal kostet im Schnitt 45.000 Dollar, ein Frachter zahlt mal gerne 150.000 Dollar und im Jahr macht man so um die 2 Millarden Dollar Umsatz. Hinzu kommt noch die fast hoechste Bankendichte der Welt. Ueber 100 internationale Banken befinden sich in nur einem Stadteil und dieser strotzt nur so vor Kohle. Alles neu, alles teuer… Ich mach mich auf in die Altstadt und sitz wenig spaeter in einem kleinen Kuenstlercafe, trinke n kaltes “Panama” Bier und esse meine gefuehlte 80-te Portion Ceviche, ein Misch aus rohem Fisch, Limettensaft und heute mal mit Yuca (Maniok). Den Hut noch n bissken zurecht gerueckt, die Fuesse ausgestreckt und die Augen ein wenig geschlossen. Mit ordentlichen Pausen geniesse ich nun meine letzten Tage im wirklich “ach so schoenen Panama”.

Skyline

Skyline des Bankenviertels...

Mitten drin...

Mitten drin...

gecurlt

gecurlt

enter the Altstadt

enter the Altstadt

Kunst weicht Technik

Kunst weicht Technik

Farbenfroh

Farbenfroh

Eher mein Viertel...

...

Sep
02

Naechste Runde rueckwaerts, aber auf Knien!

“We have everything!”, war die Antwort auf meine Frage ob ich das Menue sehen kann. Also bestell ich: “Mach mir ne Pommes Mayo und ne doppelte Currywurst! Und n halben Kronen Export!” Das erste was ich im Pott tun werde, aber jetzt schaut Walter mich einfach nur scheisse an und ich erklaere ihm was es ist… Also er kann Pommes mit Mayo anbieten, aber bei “Currywischrt” passt er. Aber Exportbier aus Deutschland hat er da, wenn auch nicht mein Liebstes. Ich laechle, lehn mich mit nem Grinsen zurueck und bekomm mal wieder Huehnchen, dieses mal aber mit Kartoffelstampf und brauner Sosse. “Chicken-Deathtoll auf 200 anheben!” denke ich noch nebenbei. Lecker hier und auch das ist San Jose, Costa Rica.

Walter & Family - grossartige Seafood Pasta und grandioses Huhn!

Walter & Family - grossartige Seafood Pasta und grandioses Huhn!

Nachdem ich ein paar Tage ausgeharrt und auf Neuigkeiten vom Dieb gewartet habe musste ich doch schlussendlich weiter Richtung Sueden und die Sache einfach mal abhaken. San Jose bringt mich zurueck in die Gegenwart und weisst mit Abstand die hoechste Skateshopdichte auf die ich jeh gesehen habe. Alle 50 Meter werden die neuesten Styles und feinste Hardware angeboten, in teilweise riesigen Laeden. So tratsche ich stundenlang ueber Skateparks der Welt, erklaere warum der HSU von Emerica fuer mich die beste Sohle hat und somit mein favorisierter Skateschuh ist, kriege Konter vom Chef der auf Globe schwoert, das skatetende Maedchen hinter der Theke zieht Lakaii vor. Genug davon. Anschliessend geht man noch auf nen Burger zu Wendys. Nicht mehr so ganz Mittelamerika.

Nicht der HSU, aber auch ganz nett...

Nicht der HSU, aber auch ganz nett...

Ich bleibe ein paar Tage bevor ich mich mit Buechern bewaffnet Richtung Uvita, Pazifikkueste aufmache. So ganz ohne Technik faellt mir auf wie sehr es eigentlich Reisende einnimmt und von Gespraechen oder feiern abhaellt. Ich sitze im Guesthouse und beobachte 2 asiatische Maedels mit ihren iPads, 3 israelische Jungs an den Leihcomputern und ein Paaerchen mit ihrem MacBook Air, allesamt versunken im Cyberspace und das fuer Stunden. Mal eben checken was die daheim gebliebenden Freunde bei facebook schreiben, twittern das man gerade kacken war oder gleich geht und dazu noch auf Youtube das Intro von Gran Turismo 5 anschaut, waehrend man im 2ten Tab im Online Lonley Planet nach dem naechsten Guesthouse mit wifi sucht. Und: Bloss nicht reden und gestoert werden. Mir fehlen die Stoepsel in den Ohren, die Musik waehrend einer stundenlangen Busreise, der Laptop um abends nochmal schnell n paar Nachrichten zu lesen oder ne Folge “Boardwalk Empire” zu schauen, aber ich merke auf einmal das meine Gedanken geschmeidiger werden und sich in endlosen Stunden wieder mit anderen Dingen beschaeftigen als dem Netz. Mit dem Leben.

Oettinger Export! Wem faellt sowas ein...Schande.

Oettinger Export! Wem faellt sowas ein...Schande.

Nun sitz ich bei gegrilltem Red Snapper und einigen Scheiben Knoblauchbrot in Uvita und fluche ploetzlich: “Das ist doch absolute Scheisse was Du da erzaehlst…” Dann fliegt das Buch auf den Boden unter den Tisch, ich trink nen Schluck “Pilsen” Bier und trag ne Falte auf der Stirn. Maria bringt mir n neues Bier… “What did you say?” Ich hatte nicht mitbekommen das ich ueberhaupt laut meine Gedanken preisgegeben hatte, aber so ist das halt manchmal bei mir. Nun erklaere ihr das eine 16 jaehrige Drogenbitch aus Berlin nie im Leben einen so intellekuellen Scheiss reden wuerde, geschweige denn koennte und warum Axolotl Roadkill nun das 2te Buch in meinem Leben sein wird was ich nicht zu enden lesen werde. Die naechsten Tage verbringe ich wieder mit Polly Peachum am Strand und traeume nachts vom alten London… Bis zur naechsten 10 stuendigen Busfahrt Richung Panama…ohne Musik…Zwiespalt.

 

Mit bleicher Brust und Buechlein...

Mit bleicher Brust und Buechlein...

An Fledermaeuse im Zimmer muss auch ich mich erst noch gewoehnen, aber auch das klappt...

An Fledermaeuse im Zimmer muss auch ich mich erst noch gewoehnen, aber selbst das klappt...

Da musste ich erst bis Costa Rica um den Saft meiner Lieblingsfrucht zu bekommen. Mangosteen rockt!

Da muss ich erst bis Costa Rica um den Saft meiner Lieblingsfrucht zu bekommen. Mangosteen rockt!

Beachfront Uvita @ Whales Tale

Beachfront Uvita @ Whales Tale

Uvita again...

Uvita again...

Himmel unreal, aber die Farben waren real!

Himmel unreal, aber die Farben waren real!

The Morph!

The Morph!

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wat ne Maloche...

wat ne Maloche...

 

 

 

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